USA

Yellowstone Nationalpark und Westküste
26.02.2007

...Fortsetzung...

Monterey

Am folgenden Tag fuhren wir weiter Richtung Süden bis Monterey. Ein Besuch in dem an sich wenig reizvollen Städtchen ist nur aus zwei Gründen interessant. Zum einen musste ich als eingefleischter Steinbeck Fan die Strasse der Ölsardinen sehen. Das war der im Grunde enttäuschende Teil. Die Strasse ist fest in den Händen der Tourismusindustrie und zudem noch ausgesprochen unattraktiv. Andererseits liegt am Ende der Strasse das Monterey Bay Aquarium, und der Besuch ist ein absolutes „Muss“! Das Aquarium zeigt in wunderschön gestalteten Becken das Leben im Pazifik, von der Qualle über bis zum Seeotter.

Panorama: Küste bei Bodega

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In der Bucht von Monterey konnten wir dann auf der Weiterfahrt Seeotter auch im offenen Meer beobachten.

San Franciso bei Nacht von Twin Peaks aus
San Franciso bei Nacht von Twin Peaks aus
San Andreas Graben - Bruchzone
San Andreas Graben - Bruchzone
Cannery Row in Monterey
Cannery Row in Monterey
Lone Cypress am 18 Mile Drive
Lone Cypress am 18 Mile Drive
Kormorane in der Monterey Bay
Kormorane in der Monterey Bay
Seeotter in der Monterey Bay
Seeotter in der Monterey Bay
Solvang
Solvang
Mission in Santa Barbara
Mission in Santa Barbara
Hollywood-Schriftzug
Hollywood-Schriftzug

Die Küstenstrasse von San Francisco bis Los Angeles

Der Küstenabschnitt südlich von Monterey ist wohl einer der schönsten, und wenn man nicht das ganze Stück von oder bis Seattle fahren möchte, sollte man zumindest die Küste zwischen Los Angeles und San Francisco gesehen haben. Für den Abschnitt sollte man sich wenigstens zwei Tage Zeit nehmen.
Südlich von Monterey gibt es den 17-Mile-Drive, der über einen privaten Küstenabschnitt führt, auf dem gut versteckt hinter hohen Hecken die teils bombastischen Anwesen der „Reichen und Schönen Amerikas“ liegen. Die Fahrt kostete in diesem Jahr pro PKW 8.50 Dollar und bietet außer dem bekannten Postkartenmotiv der Lone Cypress nichts, was nicht andere Küstenabschnitte auch zu bieten hätten.
Südlich von San Luis Obispo verlässt die Strasse die Küste. Etwas nördlich von Santa Barbara liegt das dänische Pendant zu der Bavarian Village: Der Ort Solvang, der Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts als Gründung dänischer Einwanderer entstand. Der Ort ist in der Tat sehr hübsch und wenig kitschig, und nach 3 Wochen der architektonischen Wunderwerke der Amerikaner tut es beinahe gut, eine Windmühle zu sehen…
Den letzten Besichtigungshalt machten wir in Santa Barbara, das bereits sehr mexikanisch angehaucht ist. Dort besichtigten wir die schön gelegene Mission (die leider nicht ganz einfach zu finden ist). Für eine Stadtbesichtigung wird der ausgeschilderte Scenic Drive empfohlen, den wir irgendwie verfehlt hatten.
Abends kamen wir wieder in Los Angeles an und unternahmen noch einen Ausflug zum Hollywood-Schriftzug in den Bergen, den wir diesmal mithilfe einer Beschreibung aus dem Internet auch fanden.
Da wir einen Tag schneller waren als geplant und die Stadt bereits kannten, besuchten wir an unserem letzten Tag… Disneyland.