USA

Yellowstone Nationalpark und Westküste
26.02.2007

...Fortsetzung...

Die Fahrt bis Seattle

Den Yellowstone Park verließen wir über den Nordausgang. Die Strecke durch Montana und Idaho bis nach Washington hinein brachten wir auf der Strasse 90 so rasch wie möglich hinter uns. Die Gegend ist eintönig, wenn nicht gar trostlos und bietet wenig Abwechslung. Einmal übernachteten wir in Coer D’Alene, ein hübsches Städtchen, das einen kurzen Stopp zur Besichtigung wert ist.
Hinter Spokane verließen wir die 90 und fuhren auf der kleineren Strasse 2 weiter. An der Ostflanke der Bergregion (Cascade Range) die Seattle vom Washington Hochland trennt, liegt das Dorf Leavenworth, das sich zum Bavarian Village ernannt hat. Die Fassaden der Häuser wurden tatsächlich mit einigem Geschick den Bayrischen Vorbildern nachgestaltet. Es gibt Restaurants namens Katzenjammer und Rumpelstilzchen, eine Pension Alpenblume und Biergärten mit echten Paulaner Sonnenschirmen. An Imbissbuden gibt es Bratwurst mit Sauerkraut. Auch wenn Bayern, Österreich und Liechtenstein in einen Topf geworfen wurden, ist ein Spaziergang durch Leavenworth recht unterhaltsam.
Das letzte Stück bis Seattle führt durch die Berge und ist landschaftlich recht schön.

Yellowstone Park - Artists Point
Yellowstone Park - Artists Point
Yellowstone Upper Falls
Yellowstone Upper Falls
Bisons
Bisons
Warten auf Old Faithful
Warten auf Old Faithful
Old Faithful
Old Faithful
Upper Geysir Basin - Heisse Quelle
Upper Geysir Basin - Heisse Quelle
Rauchender Schlot
Rauchender Schlot
Morning Glory Pool
Morning Glory Pool
Brandschäden von 1988
Brandschäden von 1988
Squirrel
Squirrel

Seattle

Nach der Ankunft in Seattle fuhren wir abends noch mit dem Auto in die Stadt. Man kann rund um das Seattle Center relativ bequem einen bezahlbaren Parkplatz finden und mit der Monorail in die Innenstadt fahren.
An diesem Abend fuhren wir allerdings nur noch auf die Space Needle (sehr teure Auffahrt, die Aussicht auf die Stadt und den Pudget Sound sowie bei klarem Wetter auf den Mount Rainier ist es aber wert…) und spazierten durch den Bereich des Seattle Center. Die 210 m hohe Space Needle entstand zusammen mit der Monorail Hochbahn anlässlich der Weltausstellung 1962.
Am folgenden Tag parkten wir wieder dort und besuchten als erstes das Experience Musik Project (EMP), ein absolut gelungenes Musik-Museum, das ursprünglich als Jimmy Hendrix Museum konzipiert war, sich nun aber mit der Geschichte von Jazz und Rock’n Roll beschäftigt. Neben der Ausstellung (man erhält eine Art Walk Man, auf dem man neben Informationen zu den Exponaten und der Geschichte der Künstler auch die wichtigsten Ihrer Lieder anhören kann) gibt es einen Raum mit den verschiedensten Musikinstrumenten, auf denen Besucher selbst spielen dürfen. Das Museum selbst ist ein Guggenheim Bau, und auch wenn man nicht vorhat, die Ausstellung zu besichtigen, sollte man zumindest einen Blick in das Gebäude werfen.
Anschließend fuhren wir mit der Monorail Hochbahn in das Stadtzentrum, in dem sich ein paar Stunden Bummeln durchaus lohnen.
Am folgenden Tag fuhren wir nochmals in den Norden von Seattle, um in Everett die Boeing-Montagehallen zu besichtigen. Auch das ist absolut beeindrucken, selbst wenn man sich nur mäßig für die Luftfahrt interessiert.

Mule Deer
Mule Deer
Vogel
Vogel
Hayden Valley
Hayden Valley
Mammoth Hot Springs
Mammoth Hot Springs
Mammoth Hot Springs
Mammoth Hot Springs
Getreidefelder in Montana
Getreidefelder in Montana
Fassade in Leavenworth
Fassade in Leavenworth
Seattle; EMP Museum von Space Needle aus
Seattle; EMP Museum von Space Needle aus
Seattle - Space Needle
Seattle - Space Needle
Seattle - Monrail
Seattle - Monrail


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