USA

Yellowstone Nationalpark und Westküste
26.02.2007

...Fortsetzung...

Grand Teton und Yellowstone Park

Von Süden kommend durchquert man auf dem Weg zum Yellowstone Park zwangsläufig den Grand Teton Nationalpark. Dieser erinnert landschaftlich an die Alpen und wir steuerten hier lediglich das Visitor Center des Parks an. Danach fuhren wir zügig durch, um mehr Zeit für den spektakuläreren Yellowstone Park zu haben.

Panorama: Grand Teton Nationalpark

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Im Yellowstone Park hatten wir für drei Nächte eine Cabin im Canyon Village. Von dort besichtigten wir zunächst die unmittelbare Umgebung; hier lohnt sich besonders der Artists Point.

Las Vegas - "Paris, Paris!"
Las Vegas - "Paris, Paris!"
Kupfertagebau bei Salt Lake City
Kupfertagebau bei Salt Lake City
Salt Lake City - Temple Square
Salt Lake City - Temple Square
Salt Lake City - Capitol
Salt Lake City - Capitol
Great Salt Lake
Great Salt Lake
Umziehen auf Amerikanisch
Umziehen auf Amerikanisch
Snake River
Snake River
Grand Teton Nationalpark
Grand Teton Nationalpark
Heisse Quellen im Yellowstone Park
Heisse Quellen im Yellowstone Park
Yellowstone - geothermisches Gebiet
Yellowstone - geothermisches Gebiet

Zwischen dem Südeingang und dem Canyon Village liegt das Hayden Valley. Reiseführern zufolge lässt sich hier in der Dämmerung am besten Großwild beobachten. Tatsächlich sammeln sich auf Parkplätzen entlang der Strasse abends die Touristen mit Ferngläsern und starren gebannt in die Landschaft. Großwild haben wir dabei keines gesehen; dennoch ist es unterhaltsam, einmal an dieser Versammlung Teil zu nehmen, da immer spannende Gerüchte und Geschichten kursieren – über das, was an dieser Stelle letzte Woche zu beobachten war.
Am darauf folgenden Tag haben wir die „Geysir-Tour“ gemacht: wenn man etwas mehr sehen möchte als den obligatorischen Ausbruch des Old Faithful kann man auf dem Stück zwischen Old Faithful und der Madison Juction nördlich davon einen kompletten Tag verbringen und viele Kilometer zu Fuß zurück legen. Das empfiehlt sich in jedem Fall besonders im Upper Geysir Basin um den Old Faithul herum. Wie überall kann man so die große Masse der Touristen abschütteln und einige Kleinode an heißen Quellen bewundern.
Am nächsten Tag unternahmen wir eine ganztägige Wanderung südlich von Canyon Village. Zu diesem Zweck hatten wir eine Wanderkarte erstanden. Die eingezeichneten Wege sind gut zu finden und ausreichend beschildert. Allerdings darf man nicht davor zurückschrecken, auch mal durch einen Fluss zu waten…
Man trifft meilenweit keine Menschen. Leider haben wir auch keine größeren Tiere gesehen, mit Ausnahme eines Wolfes, der in einiger Entfernung vorbei schlich und uns mit sehr misstrauischen Blicken verfolgte. Etwas seltsam wird einem dann doch zumute, wenn man im Wald auf eine sehr gut erhaltene Bärenfährte stößt, die beeindrucken groß ist.
Die meisten großen Tiere waren im Camp um unsere Cabin herum zu beobachten; Mule Deer zum Beispiel sind wenig scheu und sie lassen einen bis auf wenige Meter heran kommen. Büffel sieht man ebenfalls überall und auf kurze Distanz.
An unserem letzten Tag fuhren wir Richtung Norden, um noch die Mammoth Hot Springs zu besichtigen. Nun sind diese ja vor einigen Jahren weitgehend versiegt und nicht mehr so beeindruckend. Leider verfallen die Terrassen ziemlich rasch, trotzdem lohnt sich der Besuch unseres Erachtens.


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