USA

Yellowstone Nationalpark und Westküste
26.02.2007

Bei dieser Reise kamen folgende Reiseführer zum Einsatz:

Magic Southwest - Es gibt sie wirklich: Rostrote Felstürme und bizarre Sandsteinbögen, die in der Abendsonne leuchten, jähe Canyons, in deren Abgründen wilde Wasser tosen, gelbbraune Sand- und Steinwüsten, deren einzige Farbtupfer mannshohe Kakteen und seltsam anmutende Baumyuccas sind. Keine andere Großlandschaft auf unserem Planeten übt eine solch magische Anziehungskraft aus wie der Südwesten der USA.

Der Westen der USA lockt nicht nur mit Highlights wie San Francisco und Los Angeles, Grand Canyon und Yellowstone Park, Las Vegas und dem Wilden Westen. Grandiose Landschaften und Naturwunder, präkolumbianische Relikte und Indianerkultur, wildromantische Küsten, glasklare Seen und Flüsse machen das Reisen auch abseits der Nationalparks üblichen Pfade zum Erlebnis.

Im September 2003 zog es uns ein zweites mal in den Westen der USA. Der Besuch des Yellowstone Parks stand noch aus und wir wollten unbedingt ein Stück an der Westküste entlang fahren. Wir flogen von Zürich nach Los Angeles, von wo wir uns am folgenden Tag mit einem Mietwagen auf den Weg machten. Von Los Angeles hatten wir bereits beim letzten Besuch genug gesehen…
An Hotels hatten wir lediglich die ersten zwei sowie die letzte Nacht vorgebucht, außerdem die Cabin im Yellowstone Park. Mit dem Labor Day enden die Sommerferien in den USA und man hat für gewöhnlich keine Schwierigkeiten, einen Platz in einem Motel zu finden.

Los Angeles bis Yellowstone

Diese erste Etappe war als reine Anfahrt geplant und von den wenigen Städten an der Strecke abgesehen, hat die Fahrt durch die Wüste nicht viel zu bieten. Für die erste Nacht blieben wir in Las Vegas, weniger wegen der Casinos sondern weil es auf der Strecke nicht viel anderes gibt und man dort verhältnismäßig günstig übernachten kann. Dementsprechend bummelten wir nur ein bisschen durch die Stadt; den Rest des Abends haben wir unseren Jet Lag gepflegt.

Am folgenden Tag schafften wir es wie geplant bis Salt Lake City. Das ist mit ca. 450 Meilen eine ziemliche Strecke und dazu noch elend langweilig. Immerhin kamen wir so frühzeitig an, dass wir noch das Kupferbergwerk ca. 20 Meilen südwestlich von Salt Lake City besichtigen konnten. Die Kennecott Bingham Canyon Mine ist der weltgrößte Kupfer Tagebau und mit einem recht informativen Visitor Center ein lohnender Abstecher.

Salt Lake City ist eine sehr sterile Mormonenstadt. Im Wesentlichen kann man auf dem Temple Square die Mormonen Stätten besichtigen; hierzu stehen einem an allen Ecken es Platzes freundliche junge Damen zur Verfügung, die einem Ihre kostenlose Führung anbieten. Uns war allerdings der missionarische Hintergedanke so lästig, dass wir ziemlich rasch die Flucht ergriffen. Sehenswert ist das Capitol. Zum einen hat man von dem Hügel eine schöne Aussicht auf Salt Lake City und das Umland. Außerdem darf man in dem Regierungsgebäude frei herumspazieren und auch in die Tagungs- und Gerichtssäle hineinschauen – und das ohne jede Sicherheitskontrolle am Eingang!

Nach einem halben Tag in Salt Lake City unternahmen wir einen Abstecher nach Nordwesten auf die Antelope Island im Great Salt Lake. Zur Besichtigung des sicher sehr interessanten Naturschutzgebietes fehlte uns leider die Zeit. Immerhin haben wir im (oder fast besser gesagt: auf dem) Salzsee gebadet, was man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Panorama in Salt Lake City

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Von Salt Lake City fuhren wir weiter nach Brigham City und von dort über die Strasse 89 Richtung Yellowstone Park. Ab der Abzweigung auf die 89 wird die Landschaft abwechslungsreicher und die Strecke schöner. Wir fuhren an dem Abend bis einige Meilen vor Jackson, dem „südlichen Tor“ zum Grand Teton Nationalpark. Jackson ist touristisch sehr aktiv und als letzte Stadt vor den beiden Nationalparks relativ teuer. Daher verbrachten wir die Nacht in Alpine, in einem rustikalen Motel namens Three Rivers Inn. Ausser dem Motel gab es in Alpine noch eine „Fast Food Pizzeria“ und einen geschlossenen Nachtclub…

Panorama: Bear Lake

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