Kanada

Drei Wochen in den kanadischen Rockies und auf Vancouver Island
01.03.2009

Bei dieser Reise kamen folgende Reiseführer zum Einsatz:

Sehr ausführlicher Reiseführer.
Der Dumont Reiseführer ist ein praktisches Handbuch für Indiviidualreisende. Er enthält gute Hintergrund-informationen, ist gut eingeteilt, so dass man rasch alles wesentliche findet, und enthält besondere Empfehlungen des Autors. Zahlreiche Fotos lockern den Text auf und viele Detailkarten erleichtern die Orientierung. Uns hat er in Kanada gute Dienste gleistet.

Anreise

Am 6. September 2008 flogen wir von Basel nach Frankfurt und von dort weiter mit der Lufthansa nach Vancouver. Unser Hotel lag im Zentrum der Stadt in der Robson Street. Sehr praktisch, um am folgenden Tag Vancouver zu Fuss zu erkunden und der Jetlag liess uns trotz des Samstagabendtrubels gut schlafen.

Vancouver

Das Reisebüro bei dem wir buchten meinte, man müsse mindestens 2-3 Tage in Vancouver verbringen. Da wir keine Stadtmenschen sind, reichte uns ein anstrengender Sonntag mit vielen gelaufenen Kilometern, um ein ausreichendes Bild von der Stadt zu erhalten. Gut gefallen hat uns aber die Gastown und die Gegend um das Museum „Telus World of Science“ herum. Chinatown hingegen sieht aus wie in jeder Stadt. Am späteren Nachmittag sind wir dann am Fährterminal entlang bis in den Stanley Park hinein spaziert. Die Totempfähle sind sehenswert, der Besuch des Aquariums ist sicher einer der Gründe für einen weiteren Tag in der Stadt.

 

 

Vancouver – Downtown, Robson Street
Vancouver – Downtown, Robson Street
Vancouver – Holy Rosary Cathedral
Vancouver – Holy Rosary Cathedral
Vancouver – Chinatown
Vancouver – Chinatown
Vancouver – TELUS World of Science
Vancouver – TELUS World of Science
Vancouver - Downtown
Vancouver - Downtown
Vancouver – Granville Bridge
Vancouver – Granville Bridge
Vancouver – Downtown
Vancouver – Downtown
Dampfbetriebene Uhr in Gastown, Vancouver
Dampfbetriebene Uhr in Gastown, Vancouver
Vancouver – Trolley
Vancouver – Trolley
Hausboot in Coal Harbor, Vancouvers Yachthafen
Hausboot in Coal Harbor, Vancouvers Yachthafen

Whistler

Wir hingegen nahmen am folgenden Montag unseren Camper in Empfang und machten uns auf Richtung Norden. Irgendwie verpassten wir dabei den empfohlenen Highway und fanden uns in der Innenstadt wieder. Immerhin kannten wir uns da schon ganz gut aus und fanden schließlich die Strasse 99 Richtung Whistler. Dabei kommt man an einer viel beworbenen Sehenswürdigkeit vorbei – der Capillano Suspension Bridge. Die schwankende Hängebrücke über eine 80 m tiefe Schlucht muss ein Erlebnis sein, leider kann man sie nicht alleine besichtigen sondern bezahlt recht gediegenen Eintritt zu einem größeren Park mit verschiedenen Unterhaltungsangeboten. Da wir erst am späteren Nachmittag dort vorbei kamen, sparten wir uns den Eintritt und fuhren weiter nach Norden.
Wegen der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver, die zum Teil in Whistler ausgetragen werden, war die Strasse dort hin eine große Baustelle. Dennoch ist die Strecke empfehlenswert, da landschaftlich sehr schön.

Dienstag trafen wir vormittags in Whistler ein und beschlossen, mit der Seilbahn auf den Whistler Mountain zu fahren. Insbesondere bei schönem Wetter lohnt sich dies wegen der sagenhaften Aussicht und wir kamen zu einem ersten Spaziergang in den Bergen.
Weiter ging es nach Norden auf der 99. Östlich von Pemberton lohnt sich ein Halt auf dem Parkplatz zum Joffre Lakes Provincial Park. Wir machten nur den Fünfminütigen Abstecher zum Lower Joffre Lake, der mit seiner türkisgrünen Farbe und dem Gletscher im Hintergrund atemberaubende Fotomotive bietet.

Vancouver – Yachtclub in Stanley Park
Vancouver – Yachtclub in Stanley Park
Vancouver – Totempfahl in Stanley Park
Vancouver – Totempfahl in Stanley Park
Vancouver – Leuchtturm in Stanley Park
Vancouver – Leuchtturm in Stanley Park
Whistler – Aussicht vom Whistler Mountain
Whistler – Aussicht vom Whistler Mountain
Verwitterter Vulkanschlot, Aussicht vom Whistler Mountain
Verwitterter Vulkanschlot, Aussicht vom Whistler Mountain
Steinmännchen Inukshuk auf dem Whistler Mountain
Steinmännchen Inukshuk auf dem Whistler Mountain
Inukshuk auf dem Whistler Mountain
Inukshuk auf dem Whistler Mountain
Spaziergang au dem Whistler Mountain
Spaziergang au dem Whistler Mountain
Lower Joffre Lake
Lower Joffre Lake
Lower Joffre Lake
Lower Joffre Lake

 

Kurz vor Lillooet lohnt es sich, am Seton Lake anzuhalten und sich um den Parkplatz herum die Beine zu vertreten.
Mittwoch starteten wir in Cache Creek Richtung Osten auf der 97. Kamloops umfuhren wir und machten erst in Salmon Arm am Shushwap Lake halt. Ein Spaziergang auf dem hübschen Steg des Marine Park führt einen zu einem Bootsverleih. Hier kann man zahlreiche Seevögel beobachten und mit etwas Glück sieht man Wasserschildkröten und Otter. Nach einem gemütlichen Picknick in der Sonne fuhren wir noch ein Stückchen weiter, um hinter Sicamous, das sich die Hausbootmetropole von British Columbia nennt, einen Campingplatz anzusteuern.

Glacier National Park

Donnerstag steuerten wir weiter Richtung Osten auf den Glacier Nationalpark zu. Revelstoke nutzten wir nur zum Tanken und um die Touristeninformation aufzusuchen. Ca. 45 km später erreicht man den Eingang zum Glacier Nationalpark. Entlang der Strasse gibt es kurze Spaziergänge, z.B. den Hemlock Grove Boardwalk, auf denen man über die heimische Fauna und Flora informiert wird. Am Rogers Pass gibt es ein informatives Touristencenter, in dem man die Parkgebühr bezahlen sollte und – wenn man vor hat hier zu wandern – Karten und Bücher kaufen kann.

Panorama: Sicht vom Abbotts Ridge

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Wir beschlossen, es zum Einstieg mit einer kurzen Wanderung zum Marion Lake zu versuchen, die ein paar Kilometer südlich des Rogers Pass beginnt. Die Strecke bis zu dem See beträgt nur 2 ½ km, wobei man etwa 400 Höhenmeter bezwingt. Der See ist sehr hübsch und mit einem kleinen Abstecher wird man sogar mit Aussicht auf das Tal belohnt. Wir entschieden uns kurzerhand, weiter zu laufen und wanderten den Abbott Ridge entlang Richtung Mount Abbott. Es folgten weitere 2.5 km, diesmal mit 600 Höhenmetern. Die Aussicht am Ende des Weges war sagenhaft, wenngleich der folgende Abstieg sehr anstrengend war. Die Nacht verbrachten wir auf einem Campingplatz am Kinbasket Lake, gelegen kurz hinter dem östlichen Parkausgang.

In der Nähe des Seton Lake
In der Nähe des Seton Lake
Seton Lake
Seton Lake
Seton Lake
Seton Lake
Kamloops Lake
Kamloops Lake
Hemlock Grove Boardwalk im Glacier National Park
Hemlock Grove Boardwalk im Glacier National Park
Aussicht in der Nähe des Marion Lake, Glacier National Park
Aussicht in der Näähe des Marion Lake, Glacier National Park
Marion Lake, Glacier National Park
Marion Lake, Glacier National Park
Marion Lake, Glacier National Park
Marion Lake, Glacier National Park
Erdmännchen am Weg zum Abbott Ridge
Erdmännchen am Weg zum Abbott Ridge
Aussicht vom Abbott Ridge auf den Mt. Sir Donald und den Illecillewaet Gletscher
Aussicht vom Abbott Ridge auf den Mt. Sir Donald und den Illecillewaet Gletscher

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