Island

Feuerinsel im hohen Norden
24.03.2007

Bei dieser Reise kam folgender Reiseführer zum Einsatz:

30 Rund-, 8 Streckenwanderungen und 5 Spaziergänge führen entlang der Ringstraße rund um die Vulkan- und Gletscherinsel. Die Wanderungen erschliessen historische Stätten und faszinierende Landschaftsformen mit Geysiren, Gletschern und Vulkanen, Schluchten und Bergtälern, Heideregionen und Lavafeldern.

Die letzten beiden Augustwochen 2002 verbrachten wir auf Island. Wir hatten bereits von der Schweiz aus einen hochlandtauglichen, allradgetriebenen Camper gemietet. Diese Camper sind nur in begrenzter Anzahl verfügbar und man muss frühzeitig buchen, wenn man einen haben möchte. Wir haben uns erst Ende Mai zu diesem Urlaub entschlossen und nur noch für die letzten beiden Augustwochen das Auto bekommen. Ab 1. September beginnt übrigens die "Winter"-Saison und sämtliche Campingplätze auf Island sind bis ersten Juni geschlossen! Man hat also nur 3 Monate für Campingurlaub zur Verfügung.

Der Camper

Der Camper erwies sich als perfekt geeignet für die Zwecke vermutlich jedes Islandreisenden, allerdings mit kleineren – meist konstruktiven – Abstrichen. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen allradgetriebenen Nissan Pick-Up, auf dessen Ladefläche auf sehr rustikale Weise der Camperaufsatz festgezurrt war. Bei diesem ließ sich das Dach hoch kurbeln, so dass im Innenraum immerhin eine Standhöhe von 2 Metern zustande kam. Die Liegefläche betrug 2 Meter auf 1,4 Meter, man kann also zu zweit recht bequem schlafen. Der Innenraum beherbergte außerdem eine Spüle, einen dreiflammigen Gasherd, eine Sitzbank mit Tischchen (abbaubar) und diverse (immer zu kleine) Schränkchen. Hier das erst Manko: die Inneneinrichtung hätte man wesentlich funktioneller und geräumiger gestalten können. Aber dafür hatten wir soooo schöne Rüschenvorhänge an den Festern... Wirklich lästig war dabei ein Punkt: der Inhalt der Besteckschublade flüchtete sich bei größerem Geschaukel verschreckt ins Innere der Gasheizung (wer Islands Hochlandstrassen kennt: Geschaukel gibt es viel). Das Wiederbeschaffen erforderte die Anschaffung einer Rohrzange und ein gewisses klempnerisches Geschick. Beim zweiten mal war es dafür schon viel einfacher. Der Innenraum war durch besagte Gasheizung beheizbar. Hier kommt das zweite gravierende Manko: der Innenraum wurde durch eine Batterie mit Strom versorgt. Die war leider etwas schwach auf der Brust, selbst wenn man den ganzen Tag gefahren war. Das machte sich insbesondere bemerkbar, wenn mitten in der Nacht die Heizung nicht mehr zündete, obwohl genügend Gas vorhanden war. Es war nie so kalt, dass wir nachts gefroren hätten, dank des warmen Bettzeugs, das zur Verfügung gestellt wurde. Aber es war regelmäßig sehr feucht im Inneren, wenn man morgens aufwachte. Davon abgesehen fuhr sich das Auto hervorragend, auch auf den schlechtest möglichen Wegen, durch Schlaglöcher und durch Flüsse. Der Benzinverbrauch war allerdings horrend hoch und der Tank mit 55 Litern eher klein bemessen.

Reisevorbereitung in der Abteilung technical support
Reisevorbereitung in der Abteilung technical support
Der Camper in seiner ganzen Pracht
Der Camper in seiner ganzen Pracht
Mehr Spass bei Fahren...
Mehr Spass bei Fahren...
 ...und danach der Waschgang
...und danach der Waschgang
Gullfoss
Gullfoss
Gullfoss
Gullfoss
Skogafoss
Skogafoss
Fagrifoss
Fagrifoss
Svartifoss
Svartifoss
Basaltsäulen am Svartifoss
Basaltsäulen am Svartifoss

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