Australien

Vier Wochen für Naturfreunde und Echsenliebhaber
11.02.2007

...Fortsetzung...

Da wir noch zwei Tage Zeit hatten, fuhren wir nicht direkt nach Darwin, sondern auf dem Highway 1 nochmals in Stück nach Süden bis zum Litchfield Nationalpark. Dieser bietet auf engerem Raum ähnliche Landschaften wie der Kakadu Nationalpark und empfiehlt sich als Alternative, wenn man wenig Zeit hat. Einen Besuch wert ist dieser Nationalpark allein schon wegen der Lost City – einem Gebiet mit erodierten Felsen die tatsächlich den Eindruck einer Geisterstadt erwecken. Allerdings benötigt man ein allradgetriebenes Auto mit guter Bodenfreiheit, um dort hin zu gelangen.

Im Litchfield Nationalpark liess sich auch das Phänomen der „magnetischen“ Termiten beobachten. Diese bauen sehr flache, scheibenartige Hügel, die ziemlich genau in Nord-Süd Richtung ausgerichtet sind. Dies dient der Klimatisierung: Morgens und abends zeigen die grossen Seitenwände Richtung Sonne und führen zur schnellen Erwärmung; In der Mittagshitze dagegen bietet die sehr schmale Nordseite der Sonne praktisch keine Angriffsfläche.

Für Darwin hatten wir einen Tag eingeplant, den wir fast nicht herum bekommen hätten. Darwin hat so was von nichts zu bieten, dass es sich anbietet, sofort wieder abzufliegen oder abzufahren…

Sydney - Einkaufspassage Strand Arcade
Sydney - Einkaufspassage Strand Arcade
Sydney - Innenstadt
Sydney - Innenstadt
Sydney - Blick vom Botanischen Garten auf die Stadt
Sydney - Blick vom Botanischen Garten auf die Stadt
Sydney - Blick vom Botanischen Garten auf die Oper und Harbour Bridge
Sydney - Blick vom Botanischen Garten auf die Oper und Harbour Bridge
Sydney - Opernhaus in Abendstimmung
Sydney - Opernhaus in Abendstimmung
Three Sisters im Blue Mountain Nationalpark
Three Sisters im Blue Mountain Nationalpark
Royal Hotel in Bathurst
Royal Hotel in Bathurst
Kirche in Bathurst
Kirche in Bathurst
Scenic Railway in den Blue Mountains
Scenic Railway in den Blue Mountains

Von Darwin flogen wir zurück nach Sydney, wo wir diesmal auch die Stadt besichtigten. Nach 3 Wochen Natur und wenig Menschen war der Tag in einer Millionen-Grossstadt erwartungsgemäss anstrengend, und wir verbrachten viel Zeit im Botanischen Garten. Dieser bietet zum einen die Postkartenaussicht auf die Oper und die Harbour Bridge, zum anderen ist es dort idyllisch ruhig.

Panorama in Sydney am Hafen

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Die letzten beiden Tage verbrachten wir mit einem Ausflug in den Nationalpark Blue Mountains, der unseren Mittelgebirgen gleicht. Wir fuhren bis Bathurst, einem hübschen Städtchen mit einigen sehenswerten Holzgebäuden. Unterwegs luden immer wieder Aussichtspunkte und kleinere Wanderungen zum Anhalten ein. Insbesondere der Echo Point bei Katoomba mit der Aussicht auf die Three Sisters ist dabei zu erwähnen. Eisenbahnliebhaber sollten eine Fahrt mit der Scenic Railway unternehmen, die früher mit alten Dampflokomotiven zum Kohletransport genutzt wurde, heute zu einem Touristenbähnchen umfunktioniert wurde. Insgesamt aber bieten die Blue Mountains am Ende einer Australienreise zu wenig Exotisches, um faszinieren zu können.

Panorama der Blue Mountains

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Nach der Rückfahrt nach Sydney ging es am folgenden Nachmittag zurück nach Hause, mit Reiseideen für die nächsten vier Wochen im Gepäck…

Die Route

Die Route ist nicht ganz komplett, da unser GPS-Gerät nicht soviele Routen abspeichern kann. Es fehlt die Tour in den Blue Mountains und einzelne Tage mit sehr wenig Strecke.