Australien

Vier Wochen für Naturfreunde und Echsenliebhaber
11.02.2007

Bei dieser Reise kamen folgende Reiseführer zum Einsatz:

Guter Reiseführer, wenn man mit dem Auto unterwegs ist.
Mehr erfahren - mehr erleben! Ein praktisches Handbuch für alle, die ihre Reise selbst planen und individuell gestalten möchten. Ausgewählte Routen führen zu allen interessanten Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten. Der Service-Teil bietet mit 146 Seiten sämtliche Informationen, die Sie vor Ort benötigen, z. B. Tipps und Adressen zu allen wichtigen Orten: Info-Büros, Unterkünfte, Restaurants, Nachtleben, Sport, Einkaufen sowie Reiseplanung und Reisepraxis von A bis Z.

Nachschlagewerk für wirklich jeden Ort. Dieser Reiseführer ist auf Englisch, was Australienreisende nicht abschrecken sollte. Er enthält sehr detaillierte Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten für Aktivitäten zu den Orten. Ausserdem enthält er 16 Seiten Strassenkarten.

Im September 2006 haben wir die insgesamt etwa 23 Stunden Flug von Frankfurt nach Sydney auf uns genommen, um 4 Wochen durch Australien zu reisen. Dabei wählten wir extra einen Flug, der abends ankam, um erst einmal im Hotel in Sydney ausschlafen zu können.

Am nächsten Morgen holten wir unseren ersten Campervan ab – ein Gefährt mit ungewohnten Dimensionen auf der falschen Seite der Straße, das uns auf direktem Weg aus dem Stadtverkehr von Sydney Richtung Süden flüchten ließ. Das erste Ziel das wir an der Küste ansteuerten war Kiama und das Blowhole. Dieses ist besonders bei Brandung aus der richtigen Richtung spannend; an einem ruhigen warmen Tag passierte dort nicht allzu viel.

Weiter in Richtung Süden versuchten wir in Nowra, einen ersten Satz Lebensmittel als Grundausstattung für den Camper zu kaufen. Allerdings benötigten wir noch drei weitere Wochen, bis wir auch ohne langes Suchen die eher unscheinbaren Lebensmittelgeschäfte identifizieren konnten. Das folgende Stück Küste ist nicht spektakulär, aber doch hübsch mit gelegentlichen Stränden oder Aussichtspunkten die zum Anhalten und spazieren gehen einladen. Am ersten Abend schafften wir es bis Batemans Bay, bevor uns die Müdigkeit einholte. Dort lernten wir, dass einige Campingplätze ausserhalb der Saison bereits um 17:00 Uhr derart gründlich schließen, dass man sich auch nicht mehr irgendwo hinstellen und am nächsten Morgen bezahlen kann. Campingplätze an anderen Orten hatten dagegen bis 20:00 oder 22:00 Uhr geöffnet.

Am nächsten Tag hielten wir in Central Tilba, einem Städtchen mit schön renovierten alten Holzhäusern. Südlich von Tilba verliessen wir den Highway Nr. 1 und hielten uns auf der schöneren Küstenstraße bis kurz vor Eden. Dieses hat eine lange Geschichte als Walfangort und ist heute noch ein Zentrum der kommerziellen Fischerei.

 

 

 

 

Aussichtspunkt zwischen Sydney und Wollongong
Aussichtspunkt zwischen Sydney und Wollongong
Brücke irgendwo südlich von Kiama
Brücke irgendwo südlich von Kiama
DAS SCHILD - man muss es einfach fotografieren
DAS SCHILD - man muss es einfach fotografieren
Wilsons Promontory National Park - Bucht an der Küste
Wilsons Promontory National Park - Bucht an der Küste
Wilsons Promontory National Park - Wanderung vom Camp Tidal River aus durch den Park
Wilsons Promontory National Park - Wanderung vom Camp Tidal River aus durch den Park
Wilsons Promontory National Park - Wanderung vom Camp Tidal River aus durch den Park
Wilsons Promontory National Park - Wanderung vom Camp Tidal River aus durch den Park
Wilsons Promontory National Park - Wanderung vom Camp Tidal River aus durch den Park
Wilsons Promontory National Park - Wanderung vom Camp Tidal River aus durch den Park
Wilsons Promontory National Park - Blick auf den Tidal River
Wilsons Promontory National Park - Blick auf den Tidal River
Wilsons Promontory National Park - Aussichtspunkt
Wilsons Promontory National Park - Aussichtspunkt
Wilsons Promontory National Park - Blick auf den Tidal River
Wilsons Promontory National Park - Blick auf den Tidal River

Südlich von Eden verlässt der Princess Highway die Küste und führt durch Gippsland, das durch dichten Regenwald geprägt ist. Kurze Rainforest Walks die entlang der Strasse ausgeschildert sind, laden zu einfachen Erkundungsspaziergängen ein.

Kurz hinter Orbost nahmen wir einen Abzweig ins Hinterland nach Buchan, um die dortigen Tropfsteinhöhlen zu besichtigen. Ausserdem kann man vom Parkplatz bei den Höhlen aus einen schönen Spaziergang durch den Regenwald zu einem Wasserfall unternehmen (dies eignet sich gut um die Wartezeit bis zur nächsten Höhlenführung zu überbrücken).

Die Strecke von Lakes Entrance bis Sale und weiter Richtung Süden auf dem Highway A440 über Yarram bis Foster ist ereignislos. In Foster muss man dann unbedingt nach Süden abzweigen und ein bis zwei Tage im Wilson Promonterey Nationalpark verbringen. Von Tidal River aus, wo man campen oder in Cabins übernachten kann, bieten sich viele schöne Spaziergänge und Wanderungen durch den Nationalpark an. Dabei kann man sehr einfach Papageien und andere Vögel und mit etwas Glück auch Koalabären sehen.

Zurück auf dem Highway ging es wieder nach Westen, über Leongatha und Wonthaggi nach Philipps Island.

zwei Silberkopfmöwen (silver gulls)
zwei Silberkopfmöwen (silver gulls)
Koalabär mit Jungem auf Philipps Island
Koalabär mit Jungem auf Philipps Island
An der Küste westlich von Melbourne
An der Küste westlich von Melbourne
An der Küste westlich von Melbourne
An der Küste westlich von Melbourne
Leuchtturm am Cape Otway
Leuchtturm am Cape Otway
Leuchtturm am Cape Otway
Leuchtturm am Cape Otway
Die "12 Apostel" bei Port Campbell
Die "12 Apostel" bei Port Campbell
Küste bei Port Campbell
Küste bei Port Campbell
"The Arch" bei Port Campbell
"The Arch" bei Port Campbell
stürmisch
stürmisch

Auf Philipps Island besuchten wir als erstes das Koala Conservation Centre. Dies ist kein Zoo, bei dem die Koalas in Käfige gesperrt leben. Aber dennoch werden die Tiere durch die Parkgestaltung ermutigt, das Gebiet nicht zu verlassen und sich auch mal von Nahem beobachten zu lassen. Wer also Koalas nicht nur als graue Kugeln hoch oben in den Bäumen erleben möchte, sollte diesem Centre einen Besuch abstatten.

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