GPS-Track-Analyse.NET
Von der Seite gps-freeware.de gibt es das Programm GPS-Track-Analyse (hier wird Version 4.3.1.4 besprochen). Das Programm ist eigentlich nicht in erster Linie dazu gedacht, Fotos mit GPS-Koordinaten zu verbinden sondern allerlei spannende Dinge mit GPS-Tracks anzustellen. Die vielfältigen anderen Funktionen zur Analyse von Tracks soll hier nicht weiter besprochen werden, nur die Geotagging-Funktion.
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Zur Funktion braucht das Programm Microsofts .NET-Erweiterung, Details zur einfachen Installation finden sich auf der Seite des Autors komplett auf deutsch.
Nach dem Start meldet sich das Programm zunächst mit einem "Startfenster" und dann mit oben zu sehendem Fenster. Zunächst muss ein GPS-Track importiert werden. Das kann entweder mit Hilfe des gelben Assistentenfensters geschehen oder über die Funktion Datei... Hier ist es ein wenig verwirrend, dass Importieren und Öffnen nicht das gleiche ist. Während man GPX-Dateien öffnen kann, werden .NMEA-Dateien importiert. Das Programm kommt sogar mit den etwas seltsamen .NMEA-Dateien aus der iBlue-Datenloggersoftware zurecht, man kann sich also eine Umwandlung ins GPX-Format sparen.
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Nach dem Einlesen eines Tracks zeigt das Programm den Track im Höhenprofil an.
Im nächsten Schritt werden die Bilder eingelesen. Dazu wechselt man zunächst in den Fotoviewer-Modus. Im Bild rechts ist der Button gelb zu erkennen.
Die Ansicht wechselt und jetzt kann in einem Art Explorer der Pfad für die Fotos ausgewählt werden. Leider werden hier keine Netzwerklaufwerke unterstützt. Hat man das Bildverzeichnis ausgewählt, wählt man "Fotos automatisch suchen". Vorher kann man wählen ob Bilder in einem bestimmten Umkreis zusammengefasst werden, diese werden dann einem "Wegpunkt" zugeordnet.
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Ausserdem können Zeitunterschiede zwischen Kamera und GPS zu korrigieren.
Das Fenster zeigt jetzt die Fotos und EXIF-Daten der Fotos an und die Koordinaten aus dem Track, die zum jeweilige Foto passen.
Jetzt hat man zwei Möglichkeiten:
Entweder die EXIF-Daten aller markierten Bilder mit den Koordinaten updaten. Es sollten also vorher alle Bilder markiert werden, die entsprechend "getagged" werden sollen. Dann wird mit folgendem Button die Aktion durchgeführt: ![]()
Im dann folgenden Menü können die Fotos noch gesichert werden und das Aufnahmedatum an das Datum des GPS-Wegpunktes angepasst werden. Die Fotos haben jetzt die Koordinaten gespeichert. Eigenartigerweise werden die Geotags z.B. von Picasa2 nicht erkannt. Das funktioniert beim Location Stamper aber auch nicht, lediglich beim COPIKS Photomapper. Die Koordinaten sind jedoch trotzdem korrekt gespeichert wie sich mit Programmen wie Exifer nachsehen lässt.
Die zweite Möglichkeit, die man im Programm noch hat, ist den Track und die Bilder in Google-Earth anzeigen zu lassen.
Um hier später nicht nur den Track sondern auch die Bilder angezeigt zu bekommen, muss man zunächst "Foto-Waypoints" erstellen. Dies geschieht mit folgendem Button: ![]()
Auch hier müssen alle Bilder markiert sein, für die ein Wegpunkt erstellt werden soll. Im Fenster, dass nach Klick auf den Button erscheint muss dann für jedes Foto das Erstellen des Wegpunkts bestätigt werden, wobei hier noch für jeden Wegpunkt ein Name und ein Symbol eingegeben bzw. ausgewählt werden kann. Der Name des Wegpunkts erscheint dann später in der Google-Earth Karte neben dem entsprechenden Symbol, welches dann angeklickt werden kann um das Foto anzeigen zu lassen.
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Hat man sich durch die Fotos gearbeitet, kann man wieder zum Menüpunkt "Export" des Programms wechseln. Dort wählt man "KML/KMZ -> Google Earth" aus. Die Fotos können nur mit eingebunden werden, wenn man "KMZ - Archiv erstellen" auswählt. Dann muss man noch die Option "Fotos in Archiv einbinden" auswählen und kann noch die Grösse der Fotos angeben, wie sie in Google-Earth angezeigt werden sollen.
Weiterhin kann man wählen, ob der Track mit angezeigt werden soll und wie und einiges mehr.
Hat man den Dateipfad von Google-Earth eingetragen oder suchen lassen wird nach Klick auf den Button rechts unten die KMZ-Datei erstellt und Google-Earth geöffnet. Das Ergebnis ist sehenswert und spricht für sich selbst:
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