Magellan eXplorist 100
Das Testgerät wurde mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:
Hierfür recht herzlichen Dank.
Erster Eindruck
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Der Magellan eXplorist erinnert auf den ersten Blick ein wenig an die etrex-Serie von Garmin. Das gesamte Design wirkt jedoch frischer und moderner. Vom Aussehen Ich würde das Gerät als gefälligen Knubbel bezeichnen. Es wiegt mit Batterien 158 g, also exakt das gleiche wie der gelbe etrex und ist nur geringfügig größer Das Gerät liegt gut in der Hand und besitzt auffällig viele Tasten, die für rechts- wie Linkshänder gleichermaßen gut zu bedienen sind.
Dem Gerät ist eine Kurzanleitung, eine etwas ausführlichere gedruckte Anleitung in mehreren Sprachen sowie eine CD mit den gleichen Anleitungen nochmals als pdf-Dateien beigelegt. Wer jedoch schon einmal ein GPS-Gerät bedient hat, wird sich vermutlich nicht einmal die Mühe machen, die Anleitungen aufzuschlagen.
Schnell fällt auf, dass kein Datenkabel beiliegt, womit ebenso schnell auffällt, dass das Gerät über keine Schnittstelle verfügt.
Design, Handhabung und Verarbeitung
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Vom Design her wirkt das Gerät, wie bereits erwähnt, flott und gefällig. Es liegt gut in der Hand und macht einen sehr soliden Eindruck. Das Gehäuse ist verschraubt und wasserdicht nach der IPX-7 Norm (30 Minuten 1 Meter unter Wasser). Der mit einer Schraube (von Hand zu Schrauben) befestigte Batteriedeckel macht ebenfalls einen dichten Eindruck. Das Display liegt ein wenig zurückgesetzt und rings herum findet sich eine Gummiarmierung, so sollte das Gerät auch einmal eine ein wenig rauhere Behandlung vertragen.
Hinten oben hat das Gehäuse noch Löcher zum Einfädeln einer Halteschlaufe, der Packung lag jedoch keine solche bei.
Die erstaunlich zahlreichen Tasten (dazu später) haben kein sehr angenehmes Bediengefühl, arbeiten aber absolut sauber und einwandfrei.
Angenehm überrascht die schöne Hintergrundbeleuchtung, die das Gerät Nachts zu einem echten Hingucker macht. Ich weiss nicht, ob bei der gesamten eXplorist-Serie die Displaybeleuchtung auf die Gehäusefarbe abgestimmt ist, aber beim Explorist 100 macht sich das sehr gut.
Display
Das Display hat eine guten Auflösung von 160 x 100 Pixeln. Das ist doppelt so viel wie beim etrex, erlaubt also eine klarere Schrift und bessere Darstellung in der Kartenansicht. Ausserdem ist es mit einer Größe von 35 x 46 mm angenehm gross und es ist gut lesbar, wobei die Lesbarkeit in heller Umgebung am Besten ist. Für Nachtschwärmer hat das Gerät eine oben bereits erwähnte totschicke gelbe Hintergrundbeleuchtung (LEDs). Das Gerät hat links oben eine eigene Taste nur für die Beleuchtung, dessen Helligkeit in zwei Stufen wählbar ist. Dazu gibt es eine Einstellmöglichkeit, ob die Beleuchtung nach 30 Sekunden bis 10 Minuten nach dem letzten Tastendruck automatisch abschalten soll.
Zum Vergleich hier noch ein paar technische Daten zu verschiedenen Displays:
| Gerät | Größe | Auflösung |
| Magellan eXplorist | 3.5 cm x 4.6 cm | 100 x 160 Pixel |
| Garmin geko 201 | 2.5 cm x 4.0 cm | 64 x 100 Pixel |
| Garmin etrex (einfache Modelle) | 3.0 cm x 5.3 cm | 64 x 128 Pixel |
| Garmin etrex (Modelle mit Kartenfunktion) | 3.0 cm x 5.3 cm | 180 x 288 Pixel |
| Garmin GPSmap60CS | 3.7 cm x 5.5 cm | 160 x 240 Pixel |
Empfang
Die Empfangsstärke von Magellan-Geräten wird ja im allgemeinen sehr gelobt. Auch ich kann hinsichtlich des eXplorist 100 hier nichts gegenteiliges berichten. Vom Einschalten des Gerätes (mit aktuellen Ephemeridendaten) bis zur ersten Position vergehen normalerweise nur einige Sekunden. Da man den Begrüßungsbildschirm manuell "wegklicken" muss, hat das Gerät häufig schon eine Position, bis man zum Satellitenbildschirm kommt.
Das Gerät bietet unübliche 14 Kanäle zum Empfang von Satelliten. Zwar dürfte man nur sehr selten alle 14 Kanäle benötigen, da in den mittleren Breiten jeden Tag nur für kurze Zeit mehr als 9 Satelliten (Mindestelevation 5 °) und nie mehr als 11 Satelliten zu empfangen sind. Weiter im Norden (Polarkreis) sind es da schon häufiger 10 bis 12.
Mehr schadet jedoch nichts und da das Gerät standardmäßig EGNOS/WAAS eingeschaltet hat, werden meist ein bis zwei Kanäle für diese Satelliten verwendet. Somit bleiben zwölf Kanäle für GPS übrig, wo es bei anderen dann nur noch 10 sind.
Das Gerät findet übrigens sehr schnell und zuverlässig die EGNOS (momentan ESTB; Juli 2005) Satelliten und führt die entsprechenden Korrekturen durch. Abschalten lässt sich der EGNOS/WAAS-Empfang nur durch undokumentierte Befehle, doch dazu später.
Auffällig ist, dass der eXplorist selbst dann noch Signale von einzelnen Satelliten empfängt, wenn überhaupt kein Himmel mehr in Sicht ist. Dies mag beim einen oder anderen Genauigkeitsfanatiker für Kritik sorgen, denn wenn reflektierte Signale berücksichtigt werden, führt das zu weniger genauen Positionen (siehe hier unter Mehrwegeeffekt). Wie schon öfter gesagt, ist mir in der Praxis aber eine weniger genaue Position allemal lieber als gar keine Position. Die Empfangsstärke ist ohne aufwändige Gerätschaften nur sehr subjektiv zu Beurteilen, ich würde dem eXplorist jedoch hervorragende Noten im Fach Empfangsleistung erteilen.
Ein von manchen berichtetes nachziehen der Position, was speziell beim Geocachen dazu führt, dass man immer wieder über das Ziel "hinausschießt", ist mir nicht aufgefallen. Das Gerät reagiert normalerweise sehr schnell auf Richtungs- und Positionsänderungen. Bei schlechtem Empfang ziehen alle mir bekannten GPS-Geräte etwas nach, da sie für kurze Zeit ohne Empfang davon ausgehen, dass sich seit dem letzten Empfang die Richtung und Geschwindigkeit nicht verändert hat.
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Was die Positionsgenauigkeit angeht, erhält das Gerät ebenfalls sehr gute Noten, die Position am gleichen Ort unterscheidet sich von der des GPSmap60 um nie mehr al 1/1000 Winkelminute, also knapp zwei Meter. Ich gehe deswegen davon aus, das beide Geräte im Rahmen der Möglichkeiten eines Einfrequenzempfängers das Beste herausholen. Auch das Wiederfinden eines Wegpunkts nach kurzer Zeit (Minuten) gelingt auf einen Meter genau. Das Gerät bietet also eine standardmäßig gute Genauigkeit und macht automatisch wann immer möglich von WAAS/EGNOS Gebrauch ohne zusätzlichen Stromverbrauch wie bei den Garmin-Geräten.
Was die eigenen Angaben des Gerätes über die Genauigkeit angeht scheint Magellan sehr pessimistisch veranlagt zu sein. Während Garmin einen 50 % CEP Wert angibt, scheint Magellan eher die 99 % Marke anzupeilen. Gibt Garmin etwa 2-3 Meter als Genauigkeit an, was bei gutem Empfang ein typischer Wert für 50 % der Messungen ist (siehe dazu auch den GPS-Monitor), gibt der eXplorist schon mal mehr als 10 Meter an. Allerdings ist ein Fehler von 10 Meter bei gutem Empfang in Wirklichkeit eher selten. Diese pessimistische Einstellung gegenüber der eigenen Leistung sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Gerät die gleiche Genauigkeit bietet wie die Garmin-Empfänger.
Was mich stört ist, dass das Gerät einen nur sehr mangelhaft darauf aufmerksam macht, wenn der Empfang verloren wurde. Auf der Satellitenseite sieht man es an der Meldung "Suche Satelliten" anstatt "2D" oder "D Positionsfix" und die Angabe zur Genauigkeit wird ausgeblendet. Es piept aber nichts und auch sonst erscheint keine Meldung.
Batterielaufzeit
Auch bei der Batterielaufzeit gibt sich der eXplorist keine Blöße. Die Anleitung spricht von 14 Stunden, was ein guter Wert wäre. Aber auch hier scheint Magellan eher pessimistisch veranlagt zu sein oder geht von häufigem Tasten drücken etc. aus. Bei meinem "Fensterbretttest", der bei den Garmin-Geräten immer etwa die angegebene Laufzeit bestätigt hat, schafft der eXplorist 100 stolze 20 Stunden. Das war bei warmem Wetter, die Batterie hatte also Glück, jedoch sollten die angegebenen 14 Stunden wirklich leicht erreicht werden können. Für ein Gerät mit aktiviertem EGNOS/WAAS ein hervorragender Wert. Man munkelt, durch Abschalten von WAAS/EGNOS lässt sich die Laufzeit noch etwas verlängern. Dieser Test war mir jedoch keinen weiteren Satz Batterien wert.
Bedienung
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Die Bedienung ist hervorragend und absolut intuitiv. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass das Gerät erstaunlich viele Tasten hat. Oben anden Seiten findet sich rechts die Ein/Ausschalttaste, links die Taste für die Beleuchtung. Die restlichen 8 Tasten sind im unteren Drittel auf der Oberseite des Gerätes zu finden, wobei die zentrale Taste ein Clickstick ist, der als Eingabetaste und Taster für die vier Richtungen dient. Dann gibt es eine Tasten zum Hineinzoomen, eine zum Herauszoomen. Die Taste NAV schaltet die Ansichten durch (ESC rückwärts), MARK dient zum setzen von Wegpunkten, GOTO zum auswählen von Wegpunkten und mit MENU wird das Einstellungsmenü aufgerufen. Die Taste ESC führt immer einen Schritt zurück.
Insgesamt ist die Bedienung sehr logisch und einleuchtend.
Funktionsumfang
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Vorbemerkung: Da das Gerät kein Schnittstelle hat, lassen sich auch keine elektronischen Screenshots erzeugen. Ich bitte daher um nachsicht für die nicht immer brillianten Fotos des Displays.
Nach dem Wegklicken der Einschaltmeldung erscheint der Satellitenbildschirm. Diese Ansicht ist meiner Meinung nach murks, erfüllt aber Ihren Zweck wenn man sie verstanden hat. Im Prinzip zeigt sie nicht anderes wie die kreisförmigen Satellitenansicht der anderen Geräte. In der Mitte ist der Zenit, oben Norden und je weiter am Rand der Satellit eingezeichnet ist, desto flacher steht er am Horizont. Warum die in 3D dargestellt Erdkugel als Hintergrund herhalten musste ist mir nicht klar, zwei Kreise für 90° und 45° über dem Horizont wären einleuchtender gewesen.
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Schaltet man mit NAV weiter, kommt man zur Kartenansicht, die den zurückgelegten Weg als Linie sowie Wegpunkte in der Nähe anzeigt. Mit den Zoomtasten lässt sich die Vergrößerung einstellen. Schade ist, dass bei einer Zoomstufe schluss ist, bei der das Display etwa 100 m in der Breite zeigt. Für ein derart genaues Gerät hätte man hier wesentlich weiter hineinzoomen können. Die Entwickler dachten wohl: Ein Pixel pro Meter ist weit hinein gezoomt genug.
Am unteren Rand lassen sich zwei wählbare Info-Felder einblenden. Hierfür stehen eine Reihe von möglichen Angaben zur Verfügung:
| Funktion | Beschreibung |
| Peilung | Richtung zum nächsten Ziel |
| Entfernung | Entfernung zum nächsten Ziel |
| Geschwindigkeit | aktuelle Geschwindigkeit |
| Kurs | aktuelle Richtung |
| ETA | geschätzte Ankunftszeit am Ziel |
| ETA | geschätzte Zeit bis zur Ankunft am Ziel |
| Höhe | aktuelle Höhe |
| Zeit | aktuelle Uhrzeit |
| Datum | aktuelles Datum |
Ich vermisse hier allerdings ein paar Angaben wie Sonnenauf und -untergang, Durchschnittsgeschwindigkeit etc.
Die Kartenansicht kann gedreht werden, so dass entweder Norden, die aktuelle Bewegungsrichtung oder der zurückgelegte Weg nach oben zeigen.
Toll ist auch, dass man durch betätigen der Richtungstasten einen Cursor bekommt, der frei umherbewegt werden kann. Zusammen mit den Zoom-Tasten erlangt man so einen guten Überblick über die "Karte" und findet auch Wegpunkte die neben dem aktuellen Weg liegen. Auch lassen sich so leicht neue Wegpunkte in der Nähe setzen.
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Die nächste Seite ist die Kompassansicht. Auch hier gibt es zwei Datenfelder, die selbst gewählte Informationen anzeigen können. Die Kompassansicht zeigt ausserhalb des äusseren Ringes die Richtung zum aktuell gewählten Wegpunkt und hat zusätzlich noch eine einfache aber geniale Ergänzung: Es wird die Richtung zu Sonne und Mond angezeigt. Dies mag im ersten Moment unnütz erscheinen hat aber einen entscheidenden Vorteil. Bewegt man sich nicht, kann ein GPS-Gerät keine Himmelsrichtung bestimmen, weiss also nicht, wohin ich schaue. Nun kann man aber das Gerät so drehen, dass z.B. die Sonne auf der Kompassansicht zur Sonne am Himmel zeigt und somit weiss man, wo Norden ist und wo es zu meinem Ziel geht, wenn ich einen Wegpunkt als Ziel angewählt habe. Das ganze ist so genial, dass es in Zukunft bei jedem weiteren GPS-Gerätetest von mir als Mangel angekreidet wird, sollte eine derartige Funktion nicht vorhanden sein.
Die nächste Ansicht ist ein Informationsbildschirm zur Position, Höhe, Genauigkeit, Datum und Uhrzeit, zurückgelegter Entfernung und Batteriestand (Bild siehe unter Empfang).
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Mit der Taste MARK kann jederzeit ein Wegpunkt erstellt werden. Für die Wegpunkte gibt es 42 verschiedene Symbole, man kann einen 8 Zeichen langen Namen vergeben und eine 30 Zeichen langen Kommentar eingeben.
Die eingabe von Zahlen und Text erfolgt über eine Bildschirmtastatur. Man wählt mit dem Clickstick Buchstaben für Buchstaben aus und gibt ihn ein. Insgesamt kann das Gerät 500 Wegpunkte speichern, was eigentlich jedem reichen sollte.
Das Abrufen von Wegpunkten geschieht über die Taste GOTO. Die Wegpunkte lassen sich alphabetisch oder nach Entfernung vom aktuellen Standort sortieren lassen, so dass man schnell den gewünschten Wegpunkt findet.
Das Gerät kann bis zu 20 Routen, über MENU - "Routen" kommt man zum Eingabe menü. Hier werden einfach vorhandene Wegpunkte der Route zugefügt. Die Route kann dann unter einem Namen gespeichert werden. Eine gespeicherte Route kann dann vorwärts oder rückwärts "abgearbeitet" werden.
Bei Bewegung zeichnet das Gerät den zurückgelegten Weg auf. Diese Tracks lassen sich ebenfalls speichern (3 Stück), vorwärts und rückwärts (Backtrack) "abarbeiten" oder in eine Route umwandeln. Besonders die Funktion "BackTrack", also das zurücklaufen entlang der elektronischen Brotkrumen kann sehr nützlich sein, wenn man sich in unwegsamem Gelände verfranst hat.
Schliesslich gibt es noch die Einstellungen:
Hier können die Anzeigesprache (englisch, französisch, deutsch, niederländisch, suomi, spanisch, italienisch, portugiesisch, schwedisch, norwegisch) verändert werden. Für die Einheiten kann zwischen englischen, nautischen und metrischen Werten gewählt werden, die Nordreferenz zwischen magnetisch und tatsächlich Nord. Weiterhin können das Koordinatensystem und das Kartendatum ausgewählt werden. Das Gerät kennt alle gängigen Koordinatensysteme (Lat/Lon, UTM, schweizer Gitter etc.) und zahlreiche Kartendatums. Diese haben etwas kryptische Abkürzungen, aber wer ein anderes Kartendatum als WGS84 benutzt wird sich vermutlich so intensiv mit der Materie beschäftigen, dass er damit klar kommt.
Weiterhin gibt es eine Menü Stromsparen in dem die Leuchtdauer des Displays und die Zeit bis zum automatischen Abschalten des GPS eingestellt werden kann.
In einem Menü kann man noch seinen Namen und Adresse eingeben, auf dass ein ehrlicher Finder ein verloren gegangenes Gerät zurückbringt. Diese wird jedoch die Adresse nicht so einfach finden, da die Daten nur in diesem Menü, nicht aber beim Einschalten angezeigt werden.
Auffallend ist, dass es nirgendwo eine Option zum einstellen der Zeitzone gibt. Offensichtlich hat sich Magellan die Mühe gemacht, dem Geräte Zeitzonen und Sommer-/Winterzeiten einzuprogrammieren. Das ist an sich gut, solange die Werte korrekt sind. In meinem Fall und zum jetzigen Zeitpunkt stimmten die Angaben, wenn es einmal nicht stimmen sollte, hat man jedoch keine Möglichkeit die Angaben zu korrigieren. Diesen Automatismus vermisse ich bei Garmin-Geräten schon lange, würde aber darauf verzichten, wenn es die die manuelle Korrekturmöglichkeit nicht mehr gibt.
Fazit
Der eXplorist 100 ist eine Empfehlung für GPS Einsteiger. Er bietet alles grundlegende, was man braucht und ist nicht mit komplizierten Menüs und Funktionen überladen. Und er hat ein hervorragendes Empfängerteil, das das leistet, was man heute von einem GPS-Gerät erwartet.
Es ist in jedem Fall eine Alternative zum gelben Garmin etrex oder zum Geko 201 und nach meinen (und ich bin da nicht der einzige) Erfahrungen mit dem clickStick der größeren etrex-Geräte kann ich diese nicht mehr uneingeschränkt empfehlen. Da lohnt sich alternativ vielleicht auch der Blick auf die anderen Geräte der eXplorist Serie.
Andererseits ist das Gerät für Leute, die gerne in Funktionsvielfalt schwelgen weniger geeignet. Und wer vielleicht irgendwann das Gerät als GPS-Maus an einen Laptop anschließen möchte oder die Wegpunkte sichern oder aus anderen Gründen das Gerät am PC anschließen will, sollte sich nach einem anderen Gerät umsehen.
Und wer sich jetzt noch für die "Geheimfunktionen" der eXplorist-Serie interessiert, die so manche nützliche Funktion beinhalten, schaut hier noch.









