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Holux M-241
Empfangsqualität/Empfindlichkeit
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Mit dem MTK-Chipsatz MT3328 unter der Haube weckt der Logger natürlich höchste Ansprüche an die Empfangsstärke. Diese Ansprüche kann das Gerät erfüllen. Die Antenne sitzt oben und dürfte nicht allzu gross sein. Entsprechend besteht der Verdacht die Empfangsstärke könnte leiden. Dies konnte nicht bestätigt werden, im direkten Vergleich zum i-Blue 747 welcher den gleichen Chipsatz verwendet ist kein oder nur ein minimaler Unterschied feststellbar. Im Test sah es so aus als wäre unter schlechten Empfangsbedingungen die Signalstärke minimal schwächer, das ist aber nur schwer zuverlässig zu überprüfen.
Insgesamt bietet der Logger wie zu erwarten überragenden Empfang. Es dürften kaum Probleme auftreten wenn der Logger in einer Hosen-, Jacken- oder Hemdtasche bzw. einem Rucksack getragen wird, voraussgesetzt die Antenne zeigt etwa nach oben. Auch innerhalb eines Autos ist nicht mit Problemen zu rechnen, selbst wenn der Logger nicht nahe einer Scheibe positioniert wird. In Gebäuden ist bedingt Empfang möglich, zumindest in Fensternähe.
Die Zeiten für Kalt-, Warm- und Heisstart werden mit 36, 33 und 1 Sekunden angegeben. Im Versuch waren die Zeiten für den Kaltstart mit ca. 1 Minute, 44 s und 1-2 s etwas länger. Die Werte sind aber sehr stark von den Bedingungen abhängig und mittlerweile enorm kurz geworden. Nach kurzem Ausschalten oder verlieren des Signals hat der Empfänger fast augenblicklich wieder einen "Fix".
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Das Bild links zeigt einen Vergleich einer kleinen gegangenen Runde mit drei Empfängern in der Hand und anschliessend nochmals mit den Empfängern in der Gesässtasche. Während der ältere Antaris-Empfänger einen deutlich anderen Weg zeigt (schwarz), wenn er sich in der Tasche befindet, sind die Abweichungen und Ungenauigkeiten bei den beiden Loggern mit MTK-Chipsatz (rot und gelb) geringer. Beim roten Track (iblue-747) ist der Unterschied zwischen der ersten Runde mit dem Logger in der Hand und der zweiten Runde mit dem Logger in der Tasche minimal. Beim gelben Track etwas grösser (Holux M-241) und beim schwarzen Track (WBT-201) deutlich. Man muss dazusagen, dass Bauartbedingt bei den "normalen" Loggern die Antenne in der Tasche nach hinten zeigt, beim Holux nach oben. Was für besseren Empfang sorgt ist schwer zu sagen. Hinten ist zumindest kein Körper den die Signale durchdringen müssen.
Bluetooth-Sender/Empfänger
Hier gibt es nicht viel zu sagen, der Sender/Empfänger entspricht dem Bluetooth-Standard V1.2 (class 2) und erreicht auch die angegebene Reichweite von 10 Metern im Freien problemlos. Praktisch ist, dass die Bluetooth-Funktion immer aktiv ist und völlig unabhängig vom Loggerteil arbeitet. Sowohl Programmierung als auch das Auslesen der Daten kann über Bluetooth erfolgen, allerdings deutlich langsamer als über Kabel.
Eine Verbindung wurde versucht mit einem USB-Stick D-Link DBT-122, einem Motorola RAZR V3x und einem Samsung Q35 Laptop. Bei allen Dreien war die Verbindung problemlos möglich.
Speichervermögen
Der Logger bietet Platz für etwas über 130000 Datenpunkte. Aufgezeichnet werden nur Position (Länge, Breite) sowie Höhe und Uhrzeit. Für High-End-Loggingaufgaben bei denen die Geschwindigkeit, Anzahl der Satelliten, DOP-Werte etc. ausgewertet werden sollen ist der Logger somit nicht geeignet. Um zurückgelegte Strecken aufzuzeichnen und dann in z.B. Google-Earth anzusehen und gemachte Fotos den Aufnahmepositionen zuzuordnen (Geotagging) ist der Logger aber perfekt geeignet.
Die möglichen Einstellungen nach Zeit bzw. Weg zu loggen erscheinen mir für die meisten Fälle unsinnig. Die Einstellung "Ein Punkt alle 5 Sekunden" dürfte für fast alle Anwendungen das beste Ergebnis bringen. Immerhin lassen sich so bei 130000 möglichen Punkten 180 Stunden lang Punkte aufzeichnen, was 7,5 Tage rund um die Uhr am Stück bedeutet. Geht man von einem normalen Urlaub aus, wo man sich z.B. 12 Stunden pro Tag bewegt, lässt sich ein zweiwöchiger Urlaub problemlose bewältigen ohne zwischendurch den Speicher zu leeren.
Auf der anderen Seite sind 5 Sekunden für Radfahrer, Boote und vor allem Autos evtl. zu lang, da der Abstand der Punkte z.B. bei 50 km/h schon 70 Meter beträgt. Nett wäre gewesen 1 und 2 Sekunden wären als Intervall ebenfalls möglich. Vielleicht holt Holux das ja in einem späteren Firmware-Update noch nach.
Laufzeit der Batterie
Die Akku- oder Batterielaufzeit ist einer der kritischen Punkte bei vielen GPS-Geräten. Für den M-241 gibt Holux eine typische Laufzeit mit einer AA (Mignon) Batterie an von 12 h. Ein Test unter "normalen" Bedingungen hat 13,5 h ergeben was ein sehr guter Wert ist. Hierzu wurde eine Aufzeichnung alle 5 Sekunden eingestellt, die Bluetooth-Verbindung nicht aktiviert und eine Position mit mittelmässigem GPS-Empfang gewählt. Mit einer wiederaufladbaren Batterie ist die Laufzeit sicher kürzer, 10 h müssten aber möglich sein.
Unter ungünstigsten Bedingungen (Bluetooth-Verbindung besteht; kein GPS-Empfang) reduzierte sich die Laufzeit im Test auf 7 h. Es ist allgemein so, dass GPS-Empfänger wie auch Mobiltelefone sehr viel Strom verbrauchen, wenn sie keinen Empfang haben und konstant mit voller Leistung suchen.
Sobald das Gerät am USB-Kabel angeschlossen ist, bezieht es von dort den Strom, ein eingelegter Akku wird jedoch nicht geladen.
Batterie oder Akku?
Man kann darüber diskutieren, ob ein GPS-Logger mit Akku oder Batterie besser ist. Beides hat Vorteile. Während man bei der Variante mit Akku diesen über Nacht problemlos laden kann und am nächsten Tag wieder einsatzbereit ist, muss man bei der Batterieversion entsprechend Ersatz dabeihaben. Andererseits sind AA-Batterien überall auf der Welt zu bekommen, Strom zum Laden des Akkus aber unter Umständen nicht. Akkus werden mit der Zeit oder in grosser Kälte schwächer, arbeitet das Gerät mit Batterie kann man zur Not auch Lithium-Batterien einsetzen.
Was bei einem Gerät mit Akku angenehmer ist, ist, dass man einfach vor einer Tour den Akku voll lädt und dann sicher sein kann, dass er die gewohnte Zeit reicht. Den Füllstand einer Batterie kann man nur schwer kontrollieren. Die Batterieanzeige des Loggers hilft dann auch nur etwas wenn man auch regelmässig nachsieht, da sie nur ca. 1 Stunde vor dem Leerwerden der Batterie auf sich aufmerksam macht. Es könnte also leicht passieren, dass der Logger "schlapp macht" weil man eine halbvolle Batterie im Einsatz hatte.
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