Garmin Forerunner 301
Das verwendete Testgerät wurde mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:
Hierfür ganz herzlichen Dank.
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Es scheint fast so, als hätte Garmin das Jammern und Flehen vieler Interessenten und Tester des Forerunner 201 erhört und für den Start der "Draußen-Zeit 2005" - manche sagen auch Outdoor-Saison 2005 dazu - das perfekte Trainingsgerät auf den Markt gebracht.
Ich konnte den ganz neuen Forerunner 301, der sich auf den erste Blick vor allem durch die hinzugekommene Herzfrequenzmessung vom Forerunner 201 unterscheidet ein wenig unter die Lupe nehmen.
Wer sich für den Test und das Gerät interessiert, den Forerunner 201 aber nicht kennt, möchte vielleicht zuerst den Test des Forerunner 201 lesen, da der Forerunner 301 alles kann, was auch der Forerunner 201 konnte und ich mich im Test nicht zu sehr wiederholen möchte, also nur auf die Neuerungen bei Forerunner 301 eingehe.
Lieferumfang
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Beim Auspacken der garmintypischen Klarsichtverpackung findet man folgende Teile:
Natürlich den Forerunner 301 selbst, den Herzfrequenzsensor mit Brustgurt, ein USB-Kabel, ein Ladegerät mit Adapterstecker (für USA, wichtig für die New York Marathon-Renner), das Erweiterungsarmband, eine deutsche und englische Anleitung, eine englische Quickstart-Guide und eine Programm-CD.
Erster Eindruck, Design und Handhabung
Auf den ersten Blick ist der Forerunner 301 kaum vom Forerunner 201 zu unterscheiden. Das Armband hat einen weissen Reflektorstreifen, die Start/Stop-Taste ist rot und sieht ein wenig anders aus. Das ist äusserlich auch schon alles. Aber die inneren Werte entscheiden und eines fällt sofort auf. Dem Forerunner 301 der Gurt mit dem Herzfrequenzsensor bei. Wer bereits eine einfache Pulsuhr hat, kennt die Gurte, die man sich um die Brust schnallt. Im Fall des Garmin besteht der Sensor aus einem etwa 30 cm langen Gummi/Kunststoffteil, in das links und rechts ein weiches Gummi/Stoffband eingehängt wird. Der Verschluss ist sicher und durchdacht, der ganze Gurt angenehm zu tragen. Es wirkt zunächst nicht ganz so schick wie der neue Stoffgurt bei den Polar-Geräten, ich finde aber, der Gurt sitzt besser.
Ebenfalls sehr angenehm fällt beim Forerunner 301 auf, dass Garmin sich ein Herz gefasst hat und gleich mehrere echte Ärgernisse des 201 ausgemerzt hat. Der neue Forerunner hat jetzt eine USB-Schnittstelle. Damit entfällt die seltsame "Dockingsstation", ausserdem ist die Datenübertragung schneller. Freundlicherweise hat Garmin das Rad nicht neu erfunden, sondern dem Forerunner 301 den mittlerweile gängigen Mini-USB-Stecker als Nabel zur Welt spendiert. Da mittlerweile viele Geräte (Festplatten, Digitalkameras, andere GPS usw.) diesen Stecker verwenden, braucht man nicht mehr so viele USB-Schnittstellen zu belegen sondern kann an einem Kabel je nach Bedarf das Gerät seiner Wahl ein- und ausstöpseln. Tolle Sache.
Ganz nebenbei wird der Forerunner 301 auch gleich geladen, solange er bei angeschaltetem Computer am USB-Kabel hängt. Solange man sich für das regelmässige Training zuhause befindet, kann das mitgelieferte Netzteil eingepackt bleiben, der Forerunner kann locker am PC geladen werden.
Apropos Netzteil: Das beim Forerunner 201 beigepackte zentnerschwere und klobige Netzteil empfand ich fast als Unverschämtheit. Auch hier hat Garmin nahezu eine 180°-Wendung gemacht. Das Netzteil ist superklein, ich glaube sogar, ich habe noch kein kompakteres gesehen. Angesteckt wird es am Forerunner 301 auch über die Mini-USB-Schnittstelle, so dass man mit dem winzigen Netzteil und dem Forerunner 301 im wahrsten Sinne des Wortes unbeschwert in Urlaub fahren kann.
Auch liegt dem Forerunner 301 jetzt die (benötigte) Software auf CD bei. Das Fehlen dieser beim Forerunner 201 war völlig unverständlich. Das die Software zudem noch stark verbessert wurde, soll erst später besprochen werden.
Insgesamt gebührt nach der Schelte für das Zubehör des Forerunner 201 Garmin hier ein echtes Lob. Solch hochwertiges Zubehör erwartet man für ein hochwertiges Gerät.
Zu Verarbeitung etc. braucht man eigentlich nichts mehr sagen. Wie der Forerunner 201 macht "der Neue" einen robusten und gut verarbeiteten Eindruck. Das Gerät ist mit seinen leichten 80 g sehr angenehm am rechten oder linken Handgelenk oder Arm zu tragen. Mit dem erweiterbaren Armband auch an sehr muskulösen Arnie-Armen oder bei normalen Menschen auch über der Kleidung.
Die Bedienung des Gerätes ist wie beim Forerunner 201. Nur Start/Stopp-Knopf ist zur besseren Orientierung jetzt rot.
Für das Display gilt alles analog wie beim Forerunner 201: gross, sehr gut ablesbar, klar, kontrastreich und gut hintergrundbeleuchtet.
Batterielaufzeit
Wie der Forerunner 201 hat auch der 301 einen fest eingebauten Li-Ionen Akku. Dieser soll etwa 14 Stunden Laufzeit ermöglichen, das (neue) Gerät zeigt voll geladen etwa 12 Stunden an. Auch hier dauert das Laden ca. 2 Stunden, durch das Laden am USB-Port während das Gerät am PC hängt kann man sich extra-Ladevorgänge wohl meist ersparen, was angenehm ist.
Empfang
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Die Empfangsqualität ist wie immer schwer zu beurteilen. Immerhin, und das ist ein weiteres Lob wert, hat es Garmin geschafft, eine Sat-Status-Seite zu integrieren. Endlich sieht man auch beim Forerunner, wie viele Satelliten empfangen werden und wo es klemmt, falls das Gerät an einer Stelle zwischen Häusern einfach keine Position anzeigen will. Dort sieht man, ob vielleicht einige Schritte in eine bestimmte Richtung ausreichen und der Empfang wird prima.
Der Empfang insgesamt ist gut, aber (ich sage es sicherheitshalber immer wieder) durch die technischen Gegebenheiten des GPS-Systems limitiert. In Häuserschluchten, dichten Wäldern und zwischen vielen Hügeln wird man eventuell nicht glücklich. Wie immer mit GPS-Geräten eben.
Wichtig ist vielleicht noch zu wissen (eskann Enttäuschungen ersparen), dass ein GPS-Gerät gerne draussen ist. Beim ersten mal an einer neuen Position oder nach wochenlangem Verweilen in ausgeschaltetem oder empfangslosen Zustand sind die ganzen im Gerät gespeicherten Daten über die Satelliten veraltet und der "Empfang" ist somit wesentlich schlechter als er sein könnte, da nicht jeder kurz empfangene neue Satellit sofort für die Ortung verwendet werden kann. So wird auch die optimale GPS-Leistung beim Forerunner erst nach ein paar wenigen Trainingstagen erreicht. Besonders der erste "Ausritt" bereitet oft arge Probleme, da das System dann vielleicht nur über 4-5 der Satelliten auswertbare Informationen hat.
Herzfrequenzgurt
Der Forerunner 301 hat als Hauptunterschied zum kleineren Bruder noch die Möglichkeit, die eigene Herzfrequenz an- und aufzeichnen zu lassen. Der Gurt selbst ist, wie bereits weiter oben bemerkt, angenehm zu tragen. Das Signal ist digital codiert, mehrere Geräte stören sich nicht mehr, wenn sie sich einmal mit genügend Abstand zu anderen Geräten auf Ihren Gurt "eingeschossen" haben. Dies funktioniert sehr gut, auch so gut, dass man gleichzeitig einen Gurt einer Polar-Pulsuhr und den des Forerunner 301 tragen kann. Wenn beide Geräte vorher auf Ihr Signal eingestellt wurden, stören sich die beiden dann nicht mehr. Nebenbei bemerkt: Man kann einen Gurt einer Polar-Uhr nicht am Garmin verwenden oder umgekehrt. (Allein diese Anmerkung erscheint vielleicht unsinnig, meine innere Stimme hört sich aber im Forum schon auf genau diese Frage antworten. Deshalb: gut dass wir darüber geredet haben :-), wer jetzt noch im Forum fragt, hat den Test nicht richtig gelesen.)
Bei mir hat während des Tests die Übertragung vom Gurt zum Gerät gut und auch zuverlässig funktioniert. Auch die Werte waren glaubwürdig. Es gibt vereinzelt Aussetzer, diese habe ich aber auch bei meiner Polar-Pulsuhr schon beobachtet. Nur da fällt es im Nachhinein nicht mehr auf, da die Werte nicht aufgezeichnet werden. Natürlich hat auch dieser Gurt unter Hochspannungsleitungen (Strom, Eisenbahn, Strassenbahn) mehr oder weniger Probleme mit der Übertragung, aber mir ist kein Gerät bekannt, dass in solchen Situationen keine Probleme macht. Die Batterie des Gurts soll ca. 500 Trainingsstunden halten.
Funktionsumfang
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Abgesehen von den zusätzlichen Möglichkeiten und Funktionen, die die Herzfrequenzmessung mit sich bringt, hat der Forerunner 301 zwei wirklich überragende Neuerung. Man kann für mehrere Sportarten getrennte Voreinstellungen vornhemen und man kann selbst ausgeklügelte Trainingsprogramme entwerfen. Doch zunächst zur weniger spektakulären Ergänzung.
Neu kann man jetzt zwischen Laufen, Radfahren und anderen Sportarten wählen. Für jede Sportart gibt es unterschiedliche Trainigsprogramme und auch die Standardeinstellungen der Anzeige unterscheiden sich und können für jede Sprtart getrennt konfiguriert werden. So werden beim Laufen Geschwindigkeiten normalerweise als Pace (min/km) angegeben, beim Radfahren hingegen als km/h. Entsprechend sind die Geschwindigkeitszonen für jede Sportart einzeln definierbar. Da es recht mühsam wäre, obwohl möglich, all diese Einstellungen am Forerunner selbst vorzunehmen, lassen sich alle diese Voreinstellungen mit der Trainings Software durchführen und können dann zum Gerät übertragen werden.
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Für die Herzfrequenz lassen sich ebenfalls Zonen definieren. Diese können im Modus Laufen vom Gerät sogar selbst eingeteilt bzw. gelernt werden. Wie genau das funktioniert, sagt die Anleitung nicht, aber als Basis dient die maximale Pulsfrequenz und Bereiche in % davon. Damit das Gerät diese Daten richtig verarbeitet und auch einen (halbwegs?) sinnvollen Kalorienverbrauch berechnen kann, werden einige persönliche Daten (Clever: Geburtsdatum anstatt Alter) eingegeben.
Für das Training können dann auch Pulsober- und Untergrenzen gesetzt werden. Diese können auch für jede Zone einzeln gesetzt werden.
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Während des Trainings stehen für die Anzeige eine ganze Reihe Möglichkeiten zur Verfügung. Es kann manuell oder automatisch (mit einstellbarer Verweildauer) zwischen den je nach Trainingsmodus unterschiedlichen Anzeigen umgeschaltet werden. Auf einem der Bildschirme lassen sich die drei Datenfelder in vielfältiger Weise auswählen. Es gibt Beste Pace, Distanz, Durchschnittliche Pace, Gesamtdistanz, Gesamtzeit, Höhe, Kalorien, Neigung, Pace, Puls, durchnittlicher Rundenpuls, Pulsbereich (Zone), Reststecke, Restzeit, Runden, Runden-Pace, Rundenlänge, Rundenzeit, Tempobereich (in Worten), Durchschnittliche Rundenzeit, Uhrzeit und Zeit zur Auswahl.
Reststrecke und Restzeit ist falsch übersetzt. Dies meint Pausenstrecke und Pausenzeit. Man kann nämlich das Gerät so einstellen, dass es beim Unterschreiten einer bestimmten Geschwindigkeit (z.B. an Ampeln) automatisch die dann verstrichene Zeit oder zurückgelegte Strecke als Pause verbucht und so die eigentlich interessierenden Durchschnittswerte nicht "versaut". Es kann natürlich auch manuell gestartet und gestoppt werden.
Auf obigen Bildern sieht man im ersten Bild rechts oben die kleine immer sichtbare Pulsanzeige mit aktuellem Puls. Auf dem zweiten sieht man, wie das Herz durchgestrichen (blinkt), wenn kein Pulsempfang vorhanden ist. Der im mittleren Bild angezeigte Wert "ausserh. bereich" beim Tempobereich kommt dadurch zustande, dass ich mich beim Erstellen des Screenshots (leider) nicht bewegen konnte. Ich habe keinen Laptop, mit dem ich während des Laufens Screenshots hätte machen können.
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Eine weitere sinnvolle Ergänzung zum Forerunner 201 ist bei der Navigation zu finden. Eigentlich ist der Forerunner kein GPS für die Navigation, aber ein paar Grundfunktionen bietet das Gerät dann doch. Während das Setzen und Wiederfinden von Wegpunkten auch beim Forerunner 201 möglich waren, unterstützt der 301 jetzt auch Routen. Es können Routen aus mehreren Wegpunkten definiert und editiert werden und entlang dieser Routen kann man dann genauso navigieren wie zu einem einzelnen Wegpunkt.
Software
Was beim Forerunner 201 noch "Forerunner Logbook" hiess, kommt jetzt als "Garmin Training Center" daher. Geändert hat sich aber nicht nur der Name, die Software hat ganz nett an Funktionen zugelegt und verdient es Training Center genannt zu werden.
Das Erste, was auffällt ist, dass es jetzt eine richtige Karte gibt, nicht nur eine grafische Anzeige der zurückgelegten Strecke. Im Lieferumfang der Software ist zwar nur eine einfache Basemap mit relativ wenig Details, wer aber andere Mapsource-Karten hat (z.B. topografische oder Metroguide) kommt in den Genuss, seine zurückgelegte Strecke genauer auf einer Karte wiederzufinden.
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Im Bild erkennt man links oben den Kalender, links unten die Übersicht der gelaufenen Runden und Strecke, rechts oben den Track auf der Karte und rechts unten eine Auftragung Pace (min/km) und Puls über die Zeit (wahlweise auch Entfernung). Die in der Grafik unten angezeigte Information kann ausgewählt werden. Jeweils zwei der Parameter Pace, Geschwindigkeit, Höhe, Herzfrequenz (bpm oder % von max) können aufgetragen werden.
Rechts oben kann anstatt der Karte auch Übersichtsinformation zum gesamten Training, zur Trainingseinheit oder einer einzelnen Runde bzw. Abschnitt angezeigt werden (siehe Ausschnitt Bild unten). Hier werden dann Gesamtstrecke, Zeit, Durschnittsgeschwindigkeit, Kalorienverbrauch und Durchschnittspuls angezeigt.
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Viele dieser Informationen lassen sich auch am Forerunner selbst einsehen, jedoch ist es einfacher am PC.
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Ebenfalls komfortabel am PC eingeben und editieren lassen sich die persönlichen Einstellungen und die verschiedenen Zonen in den Sportarten. Hier kann man in Ruhe alle Parameter konfigurieren und anschliessend per Knopfdruck zum Gerät übertragen.
Spezielle Trainingsprogramme
Während der Forerunner 201 nur die Funktion Virtual Partner und einen einfache Trainingsassistenten hatte, kann man sich beim Forerunner 301 jetzt sehr komplexe Trainingsprogramme selbst zusammenbasteln.
Diese könnten (das nachfolgende Beispiel ist nicht zwingend auch ein sinnvolles) so aussehen. Zunächst 2 Minuten bei 40 % des maximalen Puls zum Aufwärmen bewegen. Dann 5 Minuten auf 60 % des maximalen Puls gehen, schliesslich 3 Kilometer mit einem Pace von 4.00 - 5.00 min/km. Dann 3 Wiederholungen von jeweils einem 200 Meter Sprint und einer langsamen Laufphase. Und am dann noch 5 Minuten langsames Laufen als Abschluss des Trainings.
Diese Trainingsprogramme lassen sich am Gerät definieren, oder viel komfortabler mit der mitgelieferten Software. Auf eine Darstellung und Beschreibung dieser vielen Eingabemöglichkeiten am Geräte selbst möchte ich verzichten, da es wirklich viel einfacher ist, die Programme am Computer zu planen. Die Trainingsprogramme können dann auch mit einer Kalenderfunktion geplant werden, so dass man sein individuelles Programm z.B. zur Wettkampfvorbereitung in Ruhe ausarbeiten und dann mit dem Forerunner 301 auch umsetzen kann.
Das Bild unten zeigt ein mitgeliefertes Training und im unteren Teil des Bildschirms sieht man die Möglichkeiten, die Trainings zu definieren. Es gibt so ziemlich nichts, dass es nicht zur Auswahl gibt. Netterweise sind bereits eine ganze Menge typischer Trainingseinheiten für Laufen und Radfahren mitgeliefert.
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Fazit
Der Garmin Forerunner 301 ist gegenüber dem Forerunner 201 eine echte Verbesserung. Garmin hat nicht nur die Herzfrequenzfunktion hinzugefügt sondern auch vor allem für ambitionierte Sportler wichtige Funktionen zur Trainingsplanung integriert. Auch die mitgelieferte Software unterstützt diese neuen Funktionen vorbildlich.
Gegenüber dem Forerunner 201 ist auch bei Zubehör und dem Drumherum wesentlich mehr Liebe zum Detail zu spüren. Die Schnittstelle zum Computer wurde in Richtung USB modernisiert und die Möglichkeiten zur Verwendung des Geräts auf Reisen wurde durch ein intelligenteres Anschlusssystem und ein superkleines mitgeliefertes Netzteil sinnvoll verbessert.
Das Gerät hat eigentlich keine unnötigen Schwächen mehr, die einzige Warnung vor zu hohen Ansprüchen im Zusammenhang mit GPS-Geräten möchte ich nur nochmals kurz erwähnen, ausführlicher ist es beim Forerunner 201 diskutiert. Viele Leute tendieren dazu, Wunder zu erwarten. Das fängt bei Fahrzeugnavigationssystemen an und hört leider bei Geräten wie dem Forerunner 301 nicht auf.
Das Gerät wendet sich speziell an wirklich ambitionierte Sportler und die ganzen Möglichkeiten des Geräts wird man erst ausschöpfen können, wenn man intensiv und gezielt trainiert und sich dabei auch Ziele steckt. Der Gelegenheitsjogger bekommt eine Menge spannender Informationen geliefert, wird das Gerät aber bei weitem nicht ausreizen und könnte an einigen Stellen auch etwas von der Funktionsvielfalt erschlagen oder verwirrt werden. Wer wirklich nur seinen Puls kontrollieren will, sollte eine einfache Pulsuhr kaufen.
Für Menschen jedoch, die immer alles genau wissen wollen: Wie weit, wie lang, wie schnell, wie war ich dazu im Vergleich vorige Woche, hat sich mein Puls verbessert und und und... gibt es glaube ich im Moment (Mai 2005) nichts besseres auf dem Markt. Zumindest gibt es nichts mit einem derartigen Funktionsumfang.














