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Ursprünglich
wurde die Luftfeuchte über einen kleinen Ultraschall-Nebler
reguliert, der mit einem Wasservorrat im Unterschrank eingebaut
war. Der erzeugte Nebel wurde mit einem kleinen Ventilator über
einen Feuerwehrschlauch ins Terrarium geblasen. Der Nebler lief
etwa alle 5 Minuten, um die gewünschte Feuchte zu erzielen.
Das Prinzip erschien uns daher nur bedingt geeignet und wurde umgebaut:
Der
Nebler wurde durch eine Pumpe ersetzt, die im Unterschrank mit Verbindung
zum Wasserbehälter installiert wurde. Im Terrarium hielten
zwei Düsen Einzug. Diese sprühen in 10 Sekunden etwa 30
ml Wasser ins Terrarium. Den Pflanzen gefällt's, dem Gecko
nicht so sehr, wenn ihn eine volle Breitseite erwischt. Andererseits
gibt es so immer genügend Wassertropfen auf den Blättern,
die ihm als Flüssigkeitsversorgung dienen.
Die
Regelung erfolgt mittels eines Feuchtigkeitssensors, der mittlerweile
auf dem Deckel des Terrariums über dem Lüftungsgitter
angebracht ist (der grössere schwarze Kasten im nebenstehenden
Bild, hier noch im Terrarium montiert). Um das Terrarium und die
Pflanzen nicht zu sehr unter Wasser zu setzen, wird bei Unterschreiten
der Luftfeuchtigkeit nur in bestimmten Intervallen genebelt:
In der Regenzeit morgens 15 Sekunden sowie stündlich (von April
bis Juli)
In der Trockenzeit morgens 15 Sekunden und dann alle drei Stunden
(Dezember und Januar)
in der "normalen" Zeit morgens 15 Sekunden sowie alle
zwei Stunden.
Zusätzlich wird der Sollwert täglich zufällig leicht
variiert in einer Spanne von 60 bis 80 %.
In der Regenzeit soll am Abend die Luftfeuchte stark ansteigen.
Dies wird dadurch erreicht, dass zum Tagesende für 15 Sekunden
unabhängig von der aktuell herrschenden Luftfeuchte gesprüht
wird. Ausserdem steigt die relative Feuchte
im Terrarium durch das Absenken der Temperatur über Nacht an.
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