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Phelsuma Klemmeri sind an der Nordwest-Küste Madagaskars beheimatet. Sie wurden verhältnismässig spät entdeckt (Mitte der 1980ger Jahre, wenn ich mich nicht täusche) und bisher sind nur wenige eng begrenzte Lebensräume bekannt. Ihre Färbung ist ungewöhnlich und unterscheidet sich deutlich von der sonst überwiegend grünen Färbung der Phelsumen.

Für einen Klemmeri haben wir uns aus verschiedenen Gründen entschieden:

  • die Gattung ist gut "kompatibel" mit den Klimabedingungen in unserem Terrarium
  • es soll eine besonders anspruchslose und robuste Gattung sein, die recht problemlos in Gefangenschaft zu halten ist
  • die Zuchterfolge sind recht gut, was eine gute Verfügbarkeit von Tieren aus Nachzuchten bedingt
  • die Nachzuchten verlieren nicht wie manch andere Phelsumen-Sorten ihre hübsche Färbung
  • es ist eine der kleinsten Taggecko-Gattungen und wir wollen ja, dass das Tier genügend Platz in unserem Terrarium hat.

Die Kehrseite: kleine Geckoarten sind Ausbruchskünstler
Unser Klemmeri hat keine zwei Wochen benötigt, um eine undichte Stelle im Terrarium zu finden. Danach folgte eine einwöchige Exkursion durch unser Wohnzimmer. Wiedergefunden haben wir ihn nur, weil er eines abends auf dem Terrarium sass; genau über dem warmen Strahler. Von da konnten wir ihn zurück ins Innere des Terrarium dirigieren. Wo genau er raus gekommen ist, wissen wir nicht. Jedenfalls haben wir den (vorher abnehmbaren) Deckel und die Schiebetüren abgedichtet - seither waren keine Ausbrüche mehr zu verzeichnen.