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Wieviel Futter ein Gecko dieser Grösse tatsächlich benötigt, haben wir noch nicht herausgefunden. Wir halten uns diesbezüglich an die Erfahrungen anderer Terrarianer. Der Gecko selbst scheint mit Gier zu fressen, soviel er kriegen kann. Bei unseren Fütterungsversuchen sind uns neulich versehentlich drei Heimchen auf einmal ins Terrarium gelangt, die er in kürzester Zeit und ohne zu zögern alle drei verspeist hat.
Was die Art der Futtertiere angeht, experimentieren wir noch:

Heimchen

Grösster Beliebtheit erfreuen sich die Heimchen, die wir im Gartencenter gekauft haben. Im Terrarium freigelassen braucht der Gecko meist nur wenige Minuten, bis er sie entdeckt hat. Gefangen er sie dann in ein paar Sekunden.
Die Heimchen scheinen relativ robust, auch unter den sicher eher ungünstigen Haltungsbedingungen in einer Plastikschachtel. Genaugenommen wachsen sie so schnell, dass sie bald zu gross für den Gecko sein werden.

Wildfänge

Mit Insekten, die wir von unseren Sonntagsspaziergängen mitgebracht haben, konnten wir bislang wenig Eindruck schinden. Alles was leicht zu fangen ist (Käfer, Asseln, Ameisen und diverses "Geflügel") wird verschmäht.
Fliegen zählen zu der Kategorie "fast food". Der Gecko hat schnell gelernt, dass der Jagdaufwand in keinem sinnvollen Verhältnis zum Nährwert steht. Ist die Fliege jedoch müde oder einfach dumm genug, sich in der unmittelbaren Nähe niederzulassen, gibt sie einen prima Imbiss ab.
Spinnen dagegen sind gern gesehene Gäste. Sie bewegen sich genug, um Aufmerksamkeit zu erregen aber nicht zu schnell um bequem gefangen werden zu können.

Nachtisch

Süßspeisen sind jederzeit willkommen - wenn sie nur süß genug sind! Eine nicht allzu reife Banane ist deutlich weniger interessant als Honig, der zu allen Zeiten in allen Quantitäten verputzt wird. Da der Jagdaufwand bei Honig denkbar gering ist, liegt hier vermutlich die grösste Gefahr der Überfütterung, wohl die häufigste Zivilisationskrankheit auch bei Geckos. Schlank gehaltene Tiere sollen deutlich länger und gesünder leben.
Um das Naschen gesünder zu machen, verrühren wir den Honig mit einem Vitamin- und Mineralienpräparat und reduzieren die Gabe auf ein mal pro Woche (Theoretisch. Es ist ja sooooo niedlich, wenn der Gecko einem den Honig vom Finger leckt...).

Mit dem Vitaminpräparat bestäuben wir auch die Futtertiere, indem wir sie zusammen mit dem Pulver in ein Filmdöschen geben und leicht schütteln.